Feinmotoriktherapie

Schreibauffällige Kinder sind nicht in der Lage, ausdauernde Schreibbewegungen in einem angemessenen Zeitraum durchzuführen. Ihre Buchstabenformen weichen von der Normschrift ab. Das Schriftbild ist unregelmäßig und nur schwer von ihnen selbst und anderen Personen lesbar.

Eine nicht ausreichend automatisierte Bewegungskoordination der Unterarm-, Hand- und Fingermotorik gehört zu den häufigsten Ursachen eines unleserlichen Schriftbilds. Unwillkürlich einschießende Mitbewegungen führen zu Eindellungen in runden Buchstaben und bei geraden Strichen. Eine instabile Stifthaltung zeigt sich meist durch unregelmäßigen oder zu hohen Kraftandruck. Buchstaben werden nicht auf die Linie geschrieben.

Auch wenn sich ein Kind noch soviel Mühe gibt, kann es bei einer Nicht- oder Unterfunktion der muskulären Abläufe beim Schreiben kein befriedigendes Ergebnis erzielen. Es konzentriert sich so sehr auf die Stifthaltung, dass der Inhalt des zu schreibenden Textes nicht mehr in ausreichendem Maße wiedergegeben werden kann.

Aufgrund der in der Diagnostik ermittelten Ursachen werden individuelle Hilfen und unterstützende Maßnahmen eingeleitet, um auffällige Bewegungsmuster der Motorik zu verbessern. Fein- und schreibmotorische Bewegungsabläufe, die in den täglichen Ablauf eingebunden werden, können somit trainiert und stabilisiert werden.

Durch gezielte therapeutische Hilfe wird das Kind in die Lage versetzt, seine Gedanken gezielt auf Papier zu bringen.

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Lernen mit Bewegung

Lern- und Mototherapeutische Praxis · Diagnostik und Beratung
Petra Seedorf-Gries

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Feinmotoriktherapie

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